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Bereitschaft Zetel

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Das ehrenamtliche Rotkreuzengagement kann in Varel auf eine lang zurückliegende Geschichte blicken. So wurde bereits im Jahre 1870 eine Männervereinigung und 1881 eine Frauenvereinigung unter dem Zeichen des Roten Kreuzes gegründet.

Während der Kaiserzeit und der des 1. Weltkriegs engagierten sich diese Frauen und Männer überwiegend in einer Sanitätskolonne zur Pflege von Verwundeten und Kranken, außerdem in der Wohlfahrtspflege.

Eine Sanitätsbereitschaft gründete sich nach dem Ende des Krieges 1918 in Varel erst wieder im Jahre 1930. Diese war bis zum Ende des 3. Reichs bis 1945 aktiv.

Im Nachkriegsdeutschland gründete auch im Landkreis Friesland das Neue Deutsche Rote Kreuz mit dem Kreisverband Friesland unter anderem eine Sanitätsbereitschaft in Varel.

Im Jahr 1954 teilte sich der Kreisverband Friesland in die Kreisverbände Jeverland (nordlicher Kreisteil) und Varel-Friesische Wehde (südlicher Kreisteil) mit eigenständigen Vorständen und Geschäftsführern.

Die Bereitschaftsarbeit berührte das nicht. So wurden bereits zu dieser Zeit in ehrenamtlicher Arbeit Altkleider gesammelt, sortiert und an Bedürftige ausgegeben. Ebenso wurden Sanitätsdienste bei Sportveranstaltungen und bei Festumzügen abgeleistet. Anfang der sechziger Jahre wurde der Kreisverband Varel-Friesische Wehde beauftragt, im Rahmen des Katastrophenschutzes einen Sanitätszug 50 aufzustellen.

Ende der achtziger Jahre wurde man sich nach einigen Großschadenslagen in der Region bewußt, das diese Sanitätszüge aufgrund ihrer langen Vorlaufzeit für ein schnelles Reagieren auf solche Ereignisse nicht geeignet waren. Man begann, aus dem Personal und dem Material der Sanitätszüge eine Schnelleinsatzgruppe zu bilden.

Die Schnelleinsatzgruppe mit Standort in Varel und Zetel (dort hatte sich Mitte der achtziger Jahre eine Sanitätsbereitschaft gebildet) wurden nach und nach technisch modernisiert und mit Personal aus den Sanitäsbereitschaften so aufgestockt und modernisiert, das man im Sommer 1991 die SEG Varel/Zetel voll einsatzbereit melden konnte. Dieser Modernisierungsprozeß setzt sich stetig fort. Zwar müssen von den Helfern immer noch Sanitätsdienste besetzt werden, jedoch haben sich die Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Unsere Helfer arbeiten nach einer umfangreichen Ausbildung mit modernsten medizinischem Gerät vor Ort und verfügen über einen modernen Fahrzeugpark, der ständig erweitert wird.